INNOVOS Newsarchiv

Regelungen für BAFA-Beratungsförderung haben sich geändert

Nur für "innovative" Gründungen?

 

Für die Gründerförderung stellt der Freistaat insgesamt 1 Mio. Euro für die nächsten zwei Jahre bereit. Das Gründernetzwerk futureSAX übernimmt die Koordination, die Förderempfehlung spricht ein Expertenteam aus, welches die einzelnen Gründungsvorhaben bewertet. Mit diese Empfehlung kann man dann bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) den formellen Förderantrag stellen. Die Bank muss diesen innerhalb von vier Wochen bearbeitet haben.

Wer sich an dem zunächst themenoffenen Wettbewerb beteiligen möchte, kann dies ab dem 21. März tun. Zunächst gilt es, einen Online-Fragebogen auszufüllen. In einem zweiten Schritt hat der Gründer die Gelegenheit, sein Vorhaben persönlich vorzustellen.

So schön dass alles klingt - einen Wermutstropfen gibt es: Unterstützt werden nur "innovative" Gründungen. Der Innovationsbegriff bleibt in der morgen erscheinenden Richtlinie seltsam schwammig. Innovativ sei die Realisierung von etwas Neuem oder eine spürbare Verbesserung des Bestehenden mit Mehrwert für den Kunden. Dabei kann es sich um eine Produkt-, Verfahrens-, Dienstleistungs- oder Prozessinnovation handeln.

Wir befürchten, dass "normale" Gründungen, wie sie gerade im ländlichen Raum auf der Tagesordnung stehen, bei diesem Programm einmal mehr durch's Raster fallen. Den Strukturwandel - wie z.B. aktuell in der Lausitz absehbar - werden wir nicht allein mit High-Tech-Gründern realisieren können. Auch Gründungen, die der Daseinsvorsorge dienen, werden wir brauchen, da sonst niemand in die ländlichen Regionen kommt, sondern noch dort lebende Menschen gezwungen sind, wegzuziehen.

Für Gründer: „InnoStar­tBonus" kommt Ende März

Nur für "innovative" Gründungen?

 

Für die Gründerförderung stellt der Freistaat insgesamt 1 Mio. Euro für die nächsten zwei Jahre bereit. Das Gründernetzwerk futureSAX übernimmt die Koordination, die Förderempfehlung spricht ein Expertenteam aus, welches die einzelnen Gründungsvorhaben bewertet. Mit diese Empfehlung kann man dann bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) den formellen Förderantrag stellen. Die Bank muss diesen innerhalb von vier Wochen bearbeitet haben.

Wer sich an dem zunächst themenoffenen Wettbewerb beteiligen möchte, kann dies ab dem 21. März tun. Zunächst gilt es, einen Online-Fragebogen auszufüllen. In einem zweiten Schritt hat der Gründer die Gelegenheit, sein Vorhaben persönlich vorzustellen.

So schön dass alles klingt - einen Wermutstropfen gibt es: Unterstützt werden nur "innovative" Gründungen. Der Innovationsbegriff bleibt in der morgen erscheinenden Richtlinie seltsam schwammig. Innovativ sei die Realisierung von etwas Neuem oder eine spürbare Verbesserung des Bestehenden mit Mehrwert für den Kunden. Dabei kann es sich um eine Produkt-, Verfahrens-, Dienstleistungs- oder Prozessinnovation handeln.

Wir befürchten, dass "normale" Gründungen, wie sie gerade im ländlichen Raum auf der Tagesordnung stehen, bei diesem Programm einmal mehr durch's Raster fallen. Den Strukturwandel - wie z.B. aktuell in der Lausitz absehbar - werden wir nicht allein mit High-Tech-Gründern realisieren können. Auch Gründungen, die der Daseinsvorsorge dienen, werden wir brauchen, da sonst niemand in die ländlichen Regionen kommt, sondern noch dort lebende Menschen gezwungen sind, wegzuziehen.

Sachsen fördert Investitionen kleiner Firmen

KMU: 30 Prozent Förderung von Investitionen

Das Programm reicht vom Handwerksbetrieb über die Kultur- und Kreativwirtschaft, den Einzelhandel, das produzierende Gewerbe, die Beherbergung und die Gastronomie bis hin zu vielen Dienstleistungen freier Berufe. Gefördert werden Investitionen für die Neuanschaffung von materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern. Nach Angaben aus dem Wirtschaftsministerium zählen dazu Gebäude, Maschinen und Anlagen, Patente und Lizenzen sowie ergänzend auch Sicherheitstechnik. Ausgenommen sind der Kauf von Fahrzeugen, der Erwerb von Grundstücken und von gebrauchten Wirtschaftsgütern. Die Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent ihrer Investitionskosten. Besonders unterstützt werden Unternehmensnachfolger: Neuinvestitionen innerhalb von zwei Jahren nach einer Übernahme werden mit bis zu 50 Prozent gefördert. Insgesamt können Unternehmen bei einer Mindestinvestition von 20.000 Euro bis zu 200.000 Euro erhalten. Bestehende Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben. Anträge können ab Anfang Februar 2019 gestellt werden. Wir beraten schon jetzt und unterstützen sächsische Unternehmen bei der Antragstellung.

SPRECHEN SIE UNS AN

 

Veranstaltungstipp: "Die Mischung macht´s!"

Neugeister diskutieren über Diversity

Innovationen entstehen nicht auf Knopfdruck, sondern in einem kreativen Arbeitsumfeld, das die Beteiligung und Einbeziehung unterschiedlichster Talente möglich macht. Der Mix macht den Unterschied - er sorgt für Mitarbeiter, die sich trauen, über den Tag hinauszudenken und Pfade zu verlassen, die in die Sackgasse führen. Erst durch Gestaltungsspielräume, soziale Vielfalt und eine offene Unternehmenskultur kommt der Motor für wirtschaftlichen Erfolg in Gang.

Tatsächlich ist „Diversity“ längst kein Nischenthema mehr, das als nettes Schlagwort die eine oder andere Unternehmensbroschüre ziert oder auf die Gleichstellung von Frauen verengt wird. Die Botschaft, dass Vielfalt unsere Gesellschaft nicht nur bereichert, sondern sich obendrein ökonomisch rechnet, findet bei immer mehr Strategen und Personalern Gehör.


Die Neugeister wollen mit ihren Gästen in einem offenen Gesprächsformat darüber diskutieren, was eine gesunde Mischung sein kann, ob sich diese Erkenntnisse von Unternehmen auch auf andere Bereiche oder eine ganze Region übertragen lassen und wer von mehr Vielfalt und einer gesunden Mischung profitiert.

Die Gäste sind:

Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt gezielt Existenzgründungen von Frauen im ländlichen Raum und vergibt seit vielen Jahren den Sächsischen Gründerinnenpreis.

Claudia Muntschick und Christian Rost, Kreatives Sachsen
Kreatives Sachsen unterstützt Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen als zentrale Anlaufstelle und arbeitet eng mit AkteurInnen aus Wirtschafts- und Kulturförderung, Stadt- und Regionalentwicklung, Fördereinrichtungen, Verbänden, Netzwerken, Kammern und Hochschulen mit künstlerischem Profil zusammen.

Antonia und Jürgen Schwarzmeier, Raumausstattung Schwarzmeier e.K.
Raumausstattung in 5. Generation – Antonia Schwarzmeier übernahm nach vielen Stationen in Frankreich, St. Petersburg und Rumänien das Unternehmen 2016 von ihrem Vater. Wieviel Innovation verträgt Tradition und sind Frauen andere Chefs?

TICKETS

21 Prozent der Gründer in Deutschland sind Migranten

INNOVOS unterstützt ausländische Gründer

Die Daten belegen, dass Migranten ihre Existenzgründungen überdurchschnittlich offensiv angehen: Sie investieren mehr Wochenstunden in ihre Gründungsprojekte (durchschnittlich 32 Stunden verglichen mit 29 Stunden bei Gründern insgesamt); gründen häufiger im Team (23 % zu 20 %) und schaffen häufiger Arbeitsplätze (39 % zu 28 %). Auch die Wachstumsorientierung von Migranten ist hoch. Jeder fünfte möchte mit seinem Unternehmen „so groß wie möglich“ werden (22 %). Insgesamt streben dies nur 15 % aller Gründer an.

Noch gehören ausländische Startup Gründer zu den eher seltenen Gästen in unseren Existenzgründungsseminaren bzw. in unserer individuellen Gründungsberatung. Dennoch nimmt deren Zahl kontinuierlich zu und damit unsere Erfahrung bei der Gründungs- und Vorgründungsberatung für diese heterogene Zielgruppe. Von der Shisha Lounge bis zum IT-Unternehmen reichen die Geschäftsmodelle "unserer" Existenzgründer aus Vietnam, Russland, der Türkei und Jordanien.

Schon während der Existenzgründerseminare stellte es sich heraus, dass vor allem Migranten aus Nicht-EU Staaten vor ganz besonderen Hürden stehen, wenn sie in Deutschland gründen wollen. Sie brauchen zu allererst eine befristete Aufenthaltserlaubnis oder eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, die nur zu bekommen ist, wenn

  • ein übergeordnetes wirtschaftliches Interesse oder ein besonderes regionales Bedürfnis besteht
  • die Tätigkeit positive Auswirkungen auf die Wirtschaft erwarten lässt und
  • die Finanzierung der Umsetzung durch Eigenkapital oder durch eine Kreditzusage gesichert ist.

Wir unterstützen zugewanderte Existenzgründer bei der Erstellung ihres Businessplanes, mit dem ein wirtschaftliches Interesse oder ein besonderes regionales Bedürfnis dargestellt und eine gesicherte Finanzierung gewährleistet werden kann. Außerdem begleiten wir zu Ämtern und strukturieren die Unternehmensgründung, so dass die einzelnen Schritte verständlich und beherrschbar werden.

150 Millionen für die Lausitz - auch Existenzgründer sollen profitieren

Kein Strukturwandel ohne innovative Gründer

Als in der Lausitz aktive Grüngungsberater sind wir einerseits erfreut darüber, dass Geld für die Gründungsförderung bereitgestellt werden soll, andererseits aber auch skeptisch, denn bisher ist die Sächsische Staatsregierung wenig konkret geworden. Anders als die Brandenburger, die bereits 33 recht konkrete Projekte benannt haben, die sie mit der Förderung umsetzen wollen, warten wir in Sachsen weiter auf einen ehrlichen Vorstoß in Sachen Gründungsförderung. Zwar war mehrfach von einer "Gründerinitiative Lausitz" zu lesen, diese ist jedoch auch nach über einem Jahr inhaltlich nicht untersetzt.

Wir meinen: Wer den notwendigen Strukturwandel in der Lausitz angehen möchte, muss jetzt damit beginnen. Es wird einige Jahre dauern, bis die heute gesäten Pflänzchen tatsächlich Früchte tragen. Und die braucht es, damit der Braukohleausstieg in der Lausitz nicht zum Fiasko wird.

Bund startet Gründungsoffensive "GO!"

Der Trend der rückläufigen Zahlen von Unternehmensgründungen der letzten Jahre soll aufgehalten werden. Deshalb startete das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit Arbeitgebervertretern und Kammern die neue Gründungsoffensive "Go!".

Konkrete Maßnahmen, die zum Erfolg der Gründungsoffensive beitragen sollen, finden sich in einer gemeinsamen Erklärung, die sechs Schwerpunktthemen aufgreift und diese inhaltlich zu untersetzen versucht.

Kern der Aktivitäten ist es, über eine öffentlichkeitswirksame Kampagne, unter Einbindung lokaler und überregionaler Verantwortungsträger, das Thema Unternehmertum und Existenzgründung wieder in den gesellschaftlichen Fokus zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

existenzgründer.de

https://www.youtube.com/watch?v=a2_NtNCqHk4

 

INNOVOS ist die "Businessplan-Manufaktur"

Nicht von der Stange: Businesspläne von INNOVOS

Businessplan-Manufaktur

 

 

Dabei haben wir so viele Erfahrungen sammeln können, dass unsere Erfolgsquote mittlerweile bei knapp 90 Prozent liegt, d.h., 90 Prozent unserer Kunden bekamen dank des Businessplanes was sie wollten. Für uns Grund genug, INNOVOS mit einem Augenzwinkern als "Businessplan-Manufaktur" zu bezeichnen und dafür zu sorgen, dass dieser Teil unseres Leistungsportfolios weiter ausgebaut wird.

Wer sich für die Details und Hintergründe rund um das Thema Businessplan interessiert, der kann sich hier schlau machen: https://innovos.de/faq.html

Für ein persönliche Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Gründer sehen Rahmenbedingungen kritischer als vor zwei Jahren

Vor allem die Qualität der Infrastruktur und das Bildungssystem wurden von Existenzgründern in Deutschland deutlich schlechter als noch zwei Jahre zuvor bewertet.

Im Gegensatz zur Einschätzung der Existenzgründer erklären Experten, dass sich die Rahmenbedingungen für Gründer in der vergangenen zwei Jahren verbessert haben.

Nicht nur die Veränderung, sondern auch die Rangordnung der Rahmenbedingungen wird von den Experten teils anders eingeschätzt. So liegen die Aspekte der Gründungsfinanzierung (Verfügbarkeit von Eigen- und Fremdkapital, öffentliche Förderung) im Expertenranking im oberen Drittel, bei Gründern eher im unteren Mittelfeld. Hinsichtlich der öffentlichen Förderung gibt es im internationalen Vergleich kein Land, das in der Experteneinschätzung signifikant besser abschneidet als Deutschland. Auch das Engagement der Politik für Gründerbelange findet bei den Experten eine größere Anerkennung als bei den Gründern.

Keine Antwort enthält der KfW-Gründungsmonitor auf die Frage, welche Experten hier um ihre Einschätzung gebeten wurden. Da sie festgestellt haben, kein Land stünde bezüglich der öffentlichen Förderung besser da, handelt es sich vermutlich am Theoretiker, die nie versucht haben, gründungsrelevante Fördermittel zu erhalten. Denn dann wäre ihnen aufgefallen, dass nicht die schiere Menge der Förderprogramme bzw. deren üppige Ausstattung mit Geld eine gute Gründerförderung ausmacht. Vielmehr kommt es darauf an, staatliche Unterstützung schnell und ohne bürokratische Hürden zu erhalten. Wenn, wie in Sachsen aktuell keine Seltenheit, die Bearbeitung von Förder- oder Darlehensanträgen länger als sechs Monate dauert, ist die Relevanz dieser Förderprogramme infrage zu stellen. Welcher Gründer kann bsp. länger als ein halbes Jahr auf die Bewilligung seines Mikrodarlehens warten? Das ist keine Gründungsförderung sondern -verhinderung. Da helfen auch die Sonntagsreden der Politiker wenig, die suggerieren, sie hätten die große Bedeutung der Gründer für eine funktionierende Wirtschaft erkannt.

Statt sich weiter die Taschen "vollzuhauen" und sich für die Masse an (theoretisch zur Verfügung stehenden) Fördermöglichkeiten zu bejubeln, wäre es an der Zeit, Programme einer Effizienzprüfung zu unterziehen und diese im Anschluss zu entschlacken und zu bescheunigen.

INNOVOS startet neues Projekt: godigital-sachsen.de

Vom Digicheck zum Digitalisierungskonzept

 

Dieses beginnt mit dem kostenlosen ‚Digicheck‘ und seiner individuellen Auswertung. Ist Handlungsbedarf angezeigt, entwickelt unsere Unternehmensberatung – gemeinsam mit Ihnen – ein Digitalisierungskonzept. Unsere Netzwerkpartner sorgen für dessen Umsetzung. Um Ihr finanzielles Risiko beim Aufbau digitaler Geschäftsmodelle bzw. für die IT-gestützte Rationalisierung und Optimierung Ihrer internen Prozesse zu minimieren, akquirieren wir die entsprechenden Fördermittel und kümmern uns um deren richtlinienkonforme Verwendung und Abrechnung.

Damit die Digitalisierung tatsächlich zum Aufbruch in eine ‚schöne neue Welt‘ wird, stehen wir Ihnen dabei als Partner zur Seite. Unser Ansatz ist generalistisch. Ein Team aus IT-Experten, Betriebswirtschaftlern und Kommunikationsexperten ist auf Wunsch von Anfang an mit im Boot. Wir gehen erst von Bord, wenn das Problem gelöst ist.